Gute Rahmenbedingungen: Vintage-Brillen passen zu jedem Gesicht

Die richtige Brille zu finden, ist nicht leicht. Schließlich gleicht kein Gesicht dem anderen. Ob schmaler oder breiter Nasenrücken, eng oder weit stehende Augen – Modelle in Einheitsgrößen, wie sie heute in Standardverfahren produziert werden, passen oft nicht perfekt. Hier haben Vintage-Brillen einen klaren Vorteil. Früher wurden die Gestelle nicht nur in vielen Formvariationen, sondern häufig auch in verschiedenen Steg- und Rahmenbreiten angefertigt. Ergebnis: eine Passform fast wie maßgeschneidert.

Moderne Klassiker: diese vier Brillenformen kommen nie aus Mode

1. Die Pilotenbrille: In den Dreißigerjahren entwickelt, um Piloten vor Sonneneinstrahlung zu schützen, hat sie seitdem eine steile Karriere hingelegt. In den Siebzigern lösten Interpretationen dieses Überfliegergestells dank Filmhelden wie Robert Redford in „Die drei Tage des Condor“ oder Peter Fonda in „Easy Rider“ einen Hype aus, der bis heute anhält. Das heute bekannteste Modell ist sicherlich die „Aviator“ von Ray Ban.

2. Die Cat-Eye-Brille: Schon Marilyn Monroe wusste, mit welcher Brille man sich stilvoll einen Millionär angelt. In den flirty Fifties war die verführerische Schmetterlingsform das Lieblingsaccessoire jeder Frau. Und heute? Wird sie zum Stilelement, um aktuelle Looks markant und kokett wirken zu lassen.

3. Die Pantobrille: Das Design für Feingeister – frei nach dem Motto „form follows function“ sorgt hier ein der Form der Augenhöhle nachempfundener Rahmen für ein optimales Blickfeld. Kein Wunder also, dass das Bildungsbürgertum in den Goldenen Zwanzigern auf dieses Modell setzte. Ein Konzept, das bis jetzt funktioniert. Die Panto hat nichts von ihrem Image eingebüßt – intellektuell wirken ihre Träger heute noch.

4. Die runde Brille: Wer keisrund trägt, setzt auf Exzentrik. David Hockney, Iris Apfel und Le Corbusier gehören wohl zu den berühmtesten Vertretern dieses ‚Genres‘. Avantgardistisch schwarz oder Pop Art-bunt zeigt sich die runde Form immer eigenwillig und überzeugt in vielen Größen und Farbvarianten.

Übrigens: Wer glaubt, eckige Brillen stehen nur runden Gesichtern oder Big Shades passen nicht zu zarten Zügen, der irrt: Für die Wahl der richtigen Form gibt es bei Lunettes Selection keine Faustregel. Anprobieren und etwas Neues wagen, ist die beste Methode.
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